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Wie soll die Welt der Zukunft aussehen? Antworten auf diese Frage suchen zahlreiche Initiativen, die vor Ort neue ökosoziale und solidarische Lebens- und Wirtschaftsformen kreiieren: In unserem Projekt Self City sind dies die Transition Town-Initiativen, eine Umweltstation mit ihrem ökosozialen Lernen, Energiegenossenschaften und urbane Nachbarschafts-Gruppen. Sie verlassen sich nicht auf Gesetze und Regulierungen „von oben“, d.h. von nationaler oder transnationaler Seite. In Selbstorganisation werden neuen Leitplanken und konkrete Projekte für einen Pfadwechsel zur Nachhaltigkeit gesucht. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie neue soziale Praktiken in einem gemeinschaftlichen Miteinander vor Ort erproben. Sie verkörpern eine „Self City“, die durch Selbstorganisation getragen ist.

Diese Seite hat zum Ziel, Initiativen und Akteuren, die sich als selbstorganisierte Pioniere des Wandels für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einsetzen, eine Plattform zu bieten, auf welcher sie Werkzeuge für die Selbstorganisation (Link) finden und ihre Geschichten des Gelingens und Erprobens erzählen und ihre Erfahrungen weitergeben können. Auf diese Weise soll der „von unten“ gestaltete Wandel hin zu einem nachhaltigeren Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell unterstützt und ausgebaut werden.

Im Rahmen intensiver Forschungsarbeit wurden die zentralen Fragen und Herausforderungen, vor denen die Pioniere des Wandels tagtäglich im Rahmen ihrer Aktivitäten stehen, gesammelt und aufbereitet. Sie finden auf dieser Seite daher eine Vielzahl von Materialien (mit folgendem Symbol gekennzeichnet: …), die Sie zur vertieften Information oder als Vorlage nutzen können. Im Internet sind bereits viele wertvolle Informationen verfügbar, oftmals fehlt es jedoch an einer zielführenden Bündelung und Ordnung, um sich in diesem Informationsdschungel zurechtzufinden. Unter der Rubrik Themen (Link) finden Sie daher eine Reihe an Fragestellungen, vor denen möglicherweise auch Sie und Ihre Initiative stehen, mit jeweils entsprechenden Antworten bzw. Verweisen auf weiterführende Informationsquellen. Wer noch tiefer eindringen möchte, dem stehen auch wissenschaftliche Begleitpapiere zur Verfügung.

In „Gemeinschaft sein“ ist neben dem inhaltlichen Tun – dem Einsatz gegen Klimawandel, für Integration von Geflüchteten, für eine dezentrale, bürgerschaftlich organisierte Energiewende – das zentrale Moment für das Mitwirken in selbstorganisierten Gruppen. Menschen suchen gemeinsam geschaffene Räume, die individuelle Entfaltung und gleichzeitig mitfühlende Gemeinschaft ermöglichen. Mehr unter Die Sehnsucht nach Gemeinschaft oder die Transformation vom ICH zum WIR